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Silvia & Andreas an der Wied und am Rhein

Auf Silvias und Andreas Hochzeit habe ich mich auch sehr gefreut. Ich mag die Kapelle in Hausen. Mitten im Grünen, an der Wied gelegen liegt diese Kapelle ruhig und verlassen. Als ich als erster ankam, sah die Kapelle aus wie in einem Dornröschenschlaf. Die Türen waren verschlossen, alles war still. Hin und wieder ein auf der nahe gelegenen Landstraße vorbei fahrendes Auto und Vogelgezwitscher. Am Himmel zogen die Wolken sehr schnell vorbei und ließen mich nur gelegentlich ein helles, leuchtendes Blau erahnen. Ein Wandere kam vorbei, schaute mit mir Richtung Himmel und sagte in seiner rheinisch/westerwäldischen bodenständigen Trockenheit „Dat gibt gleich noch Regen“. Da war er wieder. Dieser Regen, der mich mein Hochzeitsfotografenjahr in zuverlässiger Regelmäßigkeit begleitete…. Nunja, der Regen ließ auf sich warten und ich hoffte, dass er uns verschont.

Leben kam in die kleine Kapelle an der Wied. Der Bräutigam erschien und eine Entourage bestehend aus Familie und Freunden folgen. Auch ein Mönch fuhr vor. Bewaffnet mit einer Klappbox in der eine Flasche gefüllt mit Weihwasser und eine Flasche voller Messwein zu erkennen waren, brachte die nötigen Utensilien, die man für eine katholische Trauung braucht. Ich war verliebt in die Bodenständigkeit dieses Mönchs. Weihwasser in einer alten grünen Getränkeflasche mit Schraubverschluss… Cooler Typ.

Pünktlich zur Trauung setzte der Regen ein und trieb die Gemeinde in die Kapelle. Das ist Timing. Genauso pünktlich kam die Sonne heraus, als Silvia und Andreas aus der Kapelle auszogen, draussen durchs Spalier schritten und von Ihren Lieben beglückwünscht wurden. Aber ich schreibe schon wieder zuviel, seht selbst 😉

 

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