Masthead header

Op jöck mit den Zippchensfunken

Sonntag Mittag. Strahlender Sonnenschein und fleißig blühende Haselnusssträucher. Ich finde mich wieder in einem Reisebus mit 43 uniformierten Tänzern und einer Handvoll Betreuern. Dem Ein oder Anderen steckt die letzte Nacht noch in den Knochen und so beginnt unsere Reise an diesem Sonntag recht ruhig. Ich sinke tiefer in meinen Sitz und leide wegen meiner Heuschnupfennase vor mich hin und bin beruhigt, dass der Bus einen gut funktionierenden Pollenfilter hat. Kommandant Patrick ergreift das Mikrofon und bereitet seine Truppe auf unsere Reise und die Auftritte die heute anstehen vor. Zunächst steht Dinslaken auf dem Plan. Nun, Dinslaken war für mich bisher karnevalistisches Niemandsland und so steigt in mir die Neugier auf die bevorstehende Weibersitzung. Wir starten also mit einer 130km Etappe. Busfahrer Josef lenkt den Bus souverän über die A3 und ich bin heilfroh, über seinen „magenschonenden“ Fahrstil.

In Dinslaken angekommen treffen wir tatsächlich auf kostümierte Menschen. Und Karneval feiern können sie auch. Und zwar richtig!

Danach muss alles schnell gehen. Die Zeit rennt, der karnevalistische Frühschoppen in Bonn – Dransdorf wartet. Also ab in den Bus und weiter gehts. Dort angekommen spielen gerade die „Big Maggas“ Ihren letzten Song. Das Zelt der „Großen Dransdorfer Karnevalsgesellschaft“ ist wirklich groß und auch gut gefüllt. Der Dransdorfer Karnevalist an sich erscheint also ausdauernd, zu solch fortgeschrittener Stunde noch fit, aufmerksam und bester Laune zu sein.  Schon geht es rauf auf die Bühne. Die Einmarschmusik erklingt, Sandro geht mit der Fahne voran, Kommandant Patrick und sein Tanzcorps folgen ihm. Und schon wieder begeistern die 43 Tänzer das Publikum.

Die drei Tänze vergehen wie im Flug, das Trainer- und Betreuerteam grinst zufrieden und schon heißt es wieder Ausmarsch und ab in den Bus. Die nächste Sitzung in Frechen wartet. Bestens unterhalten vom eigenen Radiosender auf der Frequenz 4711 und Radiomoderator Michael „Köbes“ Jakob, dessen Musikauswahl ziemlich durcheinander in seiner Vielfalt keine Wünsche offen lässt starten wir also in unsere letzte Etappe für diesen Sonntag. In Frechen angekommen bin ich überrascht über die namhaften Künstler die sich anscheinend die Klinke in die Hand geben. Die Ratsherren Unkel warten auf Ihren Auftritt, auf der Bühne spricht gerade der „Kölsche Schutzmann“ Jupp Menth und Wicky Junggeburth gönnt sich eine kleine Stärkung bevor es für Ihn auf die Bühne geht.

 

 

Wieder im Bus kehrt Entspannung ein. Die Tänzer und Tänzerinnen haben sich den „Feierabend“ redlich verdient. Kommandant Patrick ergreift das Mikrofon, dankt den Tänzern, resümiert das Auftritts-Wochenende und schwört die Truppe auf die letzten, wilden Karnevalstage dieser Session ein. Toll, nochmal dabei gewesen zu sein.

|Like|Tweet|Link|Subscribe

Deine Email wird auf keinen Fall veröffentlicht Pflichtfelder sind markiert *

*

*